Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebenswille, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Nebenform Lebenswillen
Worttrennung Le-bens-wil-le ● Le-bens-wil-len
Wortzerlegung Leben Wille
eWDG

Bedeutung

Wille, sich im Leben zu behaupten
Beispiele:
ein starker, unbezwinglicher Lebenswille
seinen Lebenswillen stärken
jmds. Lebenswillen schwächen
mit unbeugsamem Lebenswillen dem Schicksal trotzen

Thesaurus

Synonymgruppe

Typische Verbindungen zu ›Lebenswille‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Lebenswille‹ und ›Lebenswillen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebenswille‹, ›Lebenswillen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dafür bürgt der gesunde Sinn des deutschen Volkes, sein unzerstörbarer Lebenswille. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 09.03.1921]
Als sie vor wenigen Tagen starb, erlosch auch sein Lebenswille. [Die Zeit, 07.01.1985, Nr. 01]
Der Lebenswille hängt nicht davon ab, daß wir ihn benennen können. [Die Welt, 08.12.2004]
Gewiß ist das in erster Linie der Lebenswille des niederländischen Volkes, aber sicherlich auch ein Ergebnis der Maßnahmen meiner zivilen Verwaltung. [o. A.: Einhundertdreiundfünfzigster Tag. Mittwoch, 12. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23883]
Dafür bürgt der unverwüstliche Lebenswille unseres Volkes, dafür bürgt vor allem aber die mitreißende Kraft der Persönlichkeit des Führers. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1943]]
Zitationshilfe
„Lebenswille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenswille>.

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