Lebenswille, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Lebenswillen · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungLe-bens-wil-le · Le-bens-wil-len
WortzerlegungLebenWille
eWDG, 1969

Bedeutung

Wille, sich im Leben zu behaupten
Beispiele:
ein starker, unbezwinglicher Lebenswille
seinen Lebenswillen stärken
jmds. Lebenswillen schwächen
mit unbeugsamem Lebenswillen dem Schicksal trotzen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Mut brechen unbändig ungebrochen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenswillen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als sie vor wenigen Tagen starb, erlosch auch sein Lebenswille.
Die Zeit, 07.01.1985, Nr. 01
Dafür bürgt der gesunde Sinn des deutschen Volkes, sein unzerstörbarer Lebenswille.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 09.03.1921
Gewiß ist das in erster Linie der Lebenswille des niederländischen Volkes, aber sicherlich auch ein Ergebnis der Maßnahmen meiner zivilen Verwaltung.
o. A.: Einhundertdreiundfünfzigster Tag. Mittwoch, 12. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23883
Doch setzte sich zwischen den einzelnen Feldzügen der gesunde Lebenswille der Bürgerschaft immer wieder durch.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 895
Der reine Seinswille wird durch Anwendung auf die Empfindung und Ausdehnung zielstrebiger Lebenswille.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 12721
Zitationshilfe
„Lebenswille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenswille>, abgerufen am 12.12.2019.

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