Lebenszeichen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-zei-chen
WortzerlegungLebenZeichen
eWDG, 1969

Bedeutung

Zeichen vorhandenen Lebens
Beispiele:
der Schrei, das erste Lebenszeichen eines Kindes
der Schwerkranke gab noch schwache Lebenszeichen von sich
kein Lebenszeichen mehr bei jmdm. feststellen
bildlich Nachricht, Gruß
Beispiele:
seit Monaten kein Lebenszeichen mehr von jmdm. erhalten
lange kam von ihm kein Lebenszeichen
auf ein Lebenszeichen von jmdm. hoffen, warten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abstiegskampf Angehörige Anruf Bergleute Entführte Geisel Postkarte Trumm Vermißte Verschüttete Verwandter Video Wart Warten aussenden einzig ersehnt fehlen gewarten kräftig letzt musikalisch orten schwach senden stammen trotzig vernehmen warten übermitteln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenszeichen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur von ihm gibt es bisher ein Lebenszeichen, er liegt in einem Hospital.
Der Tagesspiegel, 30.12.2004
Dabei hofft sie jeden Tag auf ein Lebenszeichen von ihm.
Dölling, Beate: Hör auf zu trommeln, Herz, Weinheim: Beltz & Gelberg 2003, S. 118
Das einzige Lebenszeichen, das zurückblieb, war ein Brief an die Deutsche Bank.
Süddeutsche Zeitung, 21.08.1999
Aber das macht nichts, es ist doch immerhin ein Lebenszeichen.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 28.06.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Knoten B sendet das Lebenszeichen ab, fällt aber gleich danach aus.
Rechenberg, Peter: Was ist Informatik?, München: Hanser 1994 [1991], S. 140
Zitationshilfe
„Lebenszeichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebenszeichen>, abgerufen am 15.12.2019.

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