Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lebtag, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Lebtag(e)s · Nominativ Plural: Lebtage
Aussprache 
Worttrennung Leb-tag
Wortzerlegung Leben Tag1
eWDG

Bedeutung

veraltend (all) mein, dein, sein Lebtagmein, dein, sein Leben lang
Beispiele:
mein Lebtag werde ich daran denken
er arbeitete all sein Lebtag für die Seinen
so etwas haben wir unser Lebtag noch nicht (= noch niemals) gesehen

Typische Verbindungen zu ›Lebtag‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebtag‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebtag‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun erkannte er, daß Gott ihn getäuscht hatte, sein Lebtag lang. [Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 131]
Jetzt bin ich schon wieder ein paar Jahre älter und immer genau gleich mager wie ich meiner Lebtag immer gewesen bin. [Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 21]
Mir wurde in einer Weise übel, wie mir mein Lebtag nicht übel war. [Die Zeit, 16.09.2004, Nr. 39]
Ich werde mein Lebtag nicht mehr in der Lage sein, etwas zu besitzen. [Die Zeit, 01.07.1994, Nr. 27]
Liebte ich etwa, der jahrelang als Lehrer und Schriftsteller tätig war und sein Lebtag gearbeitet hat, Iran weniger? [Die Zeit, 04.02.2004, Nr. 06]
Zitationshilfe
„Lebtag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebtag>.

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