Lebzeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lebzeit · Nominativ Plural: Lebzeiten · wird meist im Plural verwendet
Worttrennung Leb-zeit
Wortzerlegung LebenZeit
eWDG, 1969

Bedeutung

bei, zu (seinen) Lebzeiten (= während seines Lebens)
Beispiele:
er vermachte schon bei seinen Lebzeiten sein Haus den Erben
der Roman erschien noch zu Lebzeiten des Dichters

Typische Verbindungen zu ›Lebzeit‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebzeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lebzeit‹

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Beide lesen die neuesten Schriften aus Paris, aber dass zu ihrer Lebzeit Kants "Kritik der reinen Vernunft" das Denken umstürzt, bemerken sie nicht.
Der Tagesspiegel, 12.11.1999
Bisher war unklar, ob ein Rechtsstreit über das Vorliegen solcher Gründe zur Lebzeit der Eltern ausgefochten werden kann.
Süddeutsche Zeitung, 05.05.2004
Noch zu Mohammeds Lebzeit fanden die Muslime zu einer zugleich politischen und religiösen Gemeinschaft zusammen, deren Oberhaupt der Prophet war.
Die Welt, 23.08.2003
Der Stamm-Apostel Bischoff erklärte als Offenbarung Gottes, daß Christus die Gemeinde als Braut noch zu seiner Lebzeit heimholen werde.
Eggenberger, O.: Neuapostolische Gemeinde. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13322
Das ist Machiavellis frei frisierte Behandlung einer Historie, die sich zur Lebzeit ihres Helden (1281 – 1329) nördlich von Rom abgespielt hat.
Süddeutsche Zeitung, 04.04.1998
Zitationshilfe
„Lebzeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebzeit>, abgerufen am 04.06.2020.

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