Lebzeiten

GrammatikSubstantiv · wird nur im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungLeb-zei-ten (computergeneriert)
WortzerlegungLebenZeit
eWDG, 1969

Bedeutung

bei, zu (seinen) Lebzeitenwährend seines Lebens
Beispiele:
er vermachte schon bei seinen Lebzeiten sein Haus den Erben
der Roman erschien noch zu Lebzeiten des Dichters

Typische Verbindungen
computergeneriert

Denkmal Dichter Ehegatte Erblasser Klassiker Komponist Legende Mythos Nachlaß Nachruf Nachruhm Organentnahme Organspende Prophet Ruhm Schenkung Stifter Vergessenheit Vermächtnis Verstorbene Werkausgabe berühmen drucken einwilligen publizieren spenden verehren verklären vermachen verschenken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebzeiten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zu ihren Lebzeiten wie in den vergangenen hundert Jahren nach ihrem Tod dümpelte ihr bildhauerisches Werk im Schatten des öffentlichen Interesses.
Die Welt, 09.08.2003
In seinem Haus ist alles noch wie zu Lebzeiten des Dichters.
Der Tagesspiegel, 02.10.1998
Die Verwendung des persönlichen Namens ist zu Lebzeiten nicht üblich.
o. A. [gh]: Tenno. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Er bekundete eben schon zu Lebzeiten ein großes Talent der Organisation.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 244
Zu Lebzeiten ihres Mannes hielten wir sie für kalt, antisemitisch, nazistisch.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1943. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1943], S. 70
Zitationshilfe
„Lebzeiten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lebzeiten>, abgerufen am 25.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Lebtag
Leblosigkeit
leblos
Lebküchlerei
Lebküchler
Lebzelten
Lebzelter
lechzen
Leck
Leckage