Ledige, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Ledigen · Nominativ Plural: Ledige(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Ledigen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Ledige.
Worttrennung Le-di-ge (computergeneriert)
Grundform ledig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der ledig ist

Verwendungsbeispiele für ›Ledige‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frauen, die eine Ehe hinter sich haben, sind gesellschaftlich besser angesehen als Ledige.
Die Zeit, 01.12.1999, Nr. 48
Ein Lediger ohne Kinder mit einem zu versteuernden Einkommen von 20.000 Mark spart jährlich ganze 82 Mark.
konkret, 1984
Einer deutschen Statistik zufolge liefern die Ehemänner, nicht die Ledigen, das Hauptkontingent der Bordellbesucher.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Da die psychopathischen, vorbestraften Personen wegen ihrer kriminellen Vergangenheit und der Eigenart ihres Wesens weniger zum Heiraten kommen, verschlechtert sich das Verhältnis für die Ledigen.
Mönkemöller, O.: Kriminalität. In: Grotjahn, Alfred u. Kaup, J. (Hgg.) Handwörterbuch der sozialen Hygiene, Leipzig: Vogel 1912, S. 1051
Die Kartoffeln für die Ledigen holt Frau Mracek und kocht davon gegen Bezahlung von sechs Hellern Suppe.
Kisch, Egon Erwin: Der rasende Reporter, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1925], S. 183
Zitationshilfe
„Ledige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ledige>, abgerufen am 01.06.2020.

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