Legitimationsdefizit, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Legitimationsdefizit(e)s · Nominativ Plural: Legitimationsdefizite
Aussprache 
Worttrennung Le-gi-ti-ma-ti-ons-de-fi-zit

Typische Verbindungen zu ›Legitimationsdefizit‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Legitimationsdefizit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Legitimationsdefizit‹

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Mit einer europäischen Verfassung hoffte man, das Legitimationsdefizit decken zu können.
Süddeutsche Zeitung, 07.01.2004
Die Organe der Europäischen Union kämpfen schon seit langem mit dem Legitimationsdefizit.
Süddeutsche Zeitung, 21.07.2001
Wenn dies nicht erkannt wird, und solange eine entsprechende Verschiebung der Gewichte nicht erfolgt, entsteht ein deutliches Legitimationsdefizit.
Die Zeit, 03.08.1984, Nr. 32
Offenbar fühlen sich viele, die dieser Tage über demokratische Legitimationsdefizite räsonieren und zu plebiszitären Reformen aufrufen, als bessere Demokraten.
Die Welt, 07.09.2000
Zum ethischen Legitimationsdefizit der Marktwirtschaft trägt auch die Sprachlosigkeit und intellektuelle Selbstbeschränkung ihrer Eliten bei.
Die Welt, 25.11.1999
Zitationshilfe
„Legitimationsdefizit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Legitimationsdefizit>, abgerufen am 26.05.2020.

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