Legitimist, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Le-gi-ti-mist
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Vertreter des Legitimismus
2.
Vertreter des monarchischen Legitimitätsprinzips
z. B. in Frankreich um 1830 die Anhänger der Bourbonen

Verwendungsbeispiele für ›Legitimist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie bekannten sich von jeher offen gegen die Republik, sind ausgesprochene Legitimisten; mit der Kirche, die sie benutzt, aber nicht voll billigt, innigst verbunden.
Tucholsky, Kurt: Herr Maurras vor Gericht. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 3842
Die Legitimisten, die ihm seine Kehrtwendung nicht verziehen hatten, waren empört über seine ungerechtfertigte Kritik an ihnen und griffen ihn in ihrer Presse heftig an.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 15759
Nachdem die deutsche Wehrmacht Frankreich überfallen hatte, müssen die Legitimisten nach einem neuen Exil Ausschau halten.
Die Zeit, 11.07.2011, Nr. 28
Doch im Februar 1938 hatten die Legitimisten längst keine Karte mehr im Spiel.
Der Spiegel, 01.02.1988
Auch Schleiermacher lehnt ein Widerstandsrecht ab und selbstverständlich der Legitimist F. J. Stahl.
Wolf, Ernst: Widerstandsrecht. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 35787
Zitationshilfe
„Legitimist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Legitimist>, abgerufen am 26.05.2020.

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