Lehnseid, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Lehenseid · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungLehns-eid · Le-hens-eid
WortzerlegungLehenEid
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch dem Lehensherrn geleisteter Treueid des Lehensmannes

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch sollte dieser dem polnischen König einen persönlichen Lehnseid leisten.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7369
Nach dem Lehnseid habe Cortez mit dem Christenheer in das Land jenseits des Meeres zurückkehren wollen.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 340
Edward drängt, die Lady widersteht, da verpflichtet der König ihren Vater auf seinen Lehnseid, ihm die Tochter ins Bett zu schaffen.
Der Tagesspiegel, 21.09.1999
Kurz vor seinem Tod hatte Wilhelm für Sizilien dem Papst den Lehnseid geleistet.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8751
Gut hundert Jahre später wurde der Ordensstaat säkularisiert, und der Hochmeister Albrecht von Brandenburg leistete dem polnischen König den Lehnseid.
Die Zeit, 26.09.2011, Nr. 39
Zitationshilfe
„Lehnseid“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lehnseid>, abgerufen am 18.11.2019.

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