Lehnsessel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Lehn-ses-sel
Wortzerlegung lehnen1Sessel
eWDG, 1969

Bedeutung

bequemer Sessel mit Armlehne und hoher Rückenlehne
Beispiel:
im Lehnsessel einschlummern

Thesaurus

Synonymgruppe
Fauteuil · Lehnsessel
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Lehnsessel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lehnsessel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lehnsessel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In bequemen Lehnsesseln konnte er sich dort abends rekeln und sein Bier trinken.
Die Zeit, 02.06.1961, Nr. 23
Er hatte sich, mühselig genug, von dem Lehnsessel zum Bett hinübergeschleppt, hatte sich hineinfallen lassen und war regungslos liegen geblieben.
Broch, Hermann: Der Tod des Vergil, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1986 [1945], S. 63
Er saß still und traurig in seinem niedrigen Lehnsessel und sah, als ich vor ihn hintrat, höchst ungnädig zu mir empor.
Ebner-Eschenbach, Marie von: Meine Erinnerungen an Grillparzer. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1916], S. 10987
Hier will ich bleiben «, sagte Gerda und sank aufatmend in den Lehnsessel an einem der Betten.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 290
Als der Heilige Vater aus dem Flugzeug stieg und in seinem hohen Lehnsessel ausruhte, bin ich auf ihn zu.
Bild, 25.07.2002
Zitationshilfe
„Lehnsessel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lehnsessel>, abgerufen am 31.05.2020.

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