Lehngut, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Nebenformen Lehnsgut · Substantiv (Neutrum)
Nebenformen Lehensgut · Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Lehn-gut ● Lehns-gut ● Le-hens-gut
Wortzerlegung LehenGut1
Rechtschreibregeln Einzelfälle
eWDG, 1969

Bedeutung

historisch erblich verliehenes Gut

Thesaurus

Synonymgruppe
Lehen · Lehensgut

Verwendungsbeispiele für ›Lehngut‹, ›Lehnsgut‹, ›Lehensgut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf dem alten Grundbesitz wie auf diesen Lehnsgütern waren die Herren praktisch Besitzer der Bauern geworden.
Tapié, Victor-Lucien: Das Zeitalter Ludwigs XIV. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2029
Für jene von besonderem Ansehen fiel mitunter ein komplettes Lehnsgut als Geschenk des Gastgebers ab.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 10
Sicher ist, dass ein Nachkomme des Märchendichters Wilhelm Hauff, Ludwig Freiherr von Hauff, das Lehnsgut Alt Rehse 1897 kauft und das Schloss baut.
Die Zeit, 23.03.2005, Nr. 13
Anderes Land ist vom König verliehenes Lehensgut, mit der Verpflichung zu persönlichem Kriegsdienst.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 24685
Für die Lehensgüter im Anschluss an das Sendlinger Ober- und Unterfeld musste der Münchner Stadtkämmerer die Ablöse noch bis 1848 an den bayerischen Staat überweisen.
Süddeutsche Zeitung, 27.01.2003
Zitationshilfe
„Lehngut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lehngut>, abgerufen am 28.05.2020.

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