Lehrbrief, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLehr-brief (computergeneriert)
WortzerlegunglehrenBrief
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
kurzer Leitfaden zum Selbststudium
Beispiel:
ein Lehrbrief für das Fernstudium
2.
Bescheinigung über die abgeschlossene Lehrzeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zusätzlich erarbeitet der DGV zur Zeit einen neuen Lehrbrief, mit dem die Pros befähigt werden, Behinderte zu trainieren.
Süddeutsche Zeitung, 14.07.2000
Für die Lehrbriefe hatte Rolf 320 Mark in zwölf Raten zu zahlen.
Die Zeit, 07.01.1963, Nr. 01
Jeder der Ausgelernten erhielt einen gedruckten Lehrbrief, sie hatten daher alle den gleichen Wortlaut.
Voß, Ernst: Lebenserinnerungen und Lebensarbeit des Mitbegründers der Schiffswerft von Blohm & Voß. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1924], S. 8379
Eine weitere Steuerverordnung (1739) führte in Form von Lehrbriefen eine neue Zunftgebühr ein.
Sasse, Dietrich: Berlin. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 7069
Die Lehrjahre schlossen mit einer offiziellen Entlassung und der Überreichung eines Lehrbriefes ab.
Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8691
Zitationshilfe
„Lehrbrief“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lehrbrief>, abgerufen am 15.10.2019.

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