Lehrfreiheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungLehr-frei-heit (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Recht, die aus der wissenschaftlichen Forschung gewonnenen Erkenntnisse zu lehren, ohne dass der Staat Einfluss nimmt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Grundrecht Lehrverpflichtung akademisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lehrfreiheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er wies auch das Verlangen der Studenten nach "Lehrfreiheit" zurück, da diese, wie er sagte, die Verbreitung "bürgerlich-reaktionärer Theorien" erlauben wurde.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Das in der Verfassung garantierte Grundrecht der Lehrfreiheit ist also in der Staatskirche nicht verwirklicht worden.
Maurer, W.: Lehrverpflichtung und Lehrfreiheit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 23452
Damit wird zugleich das Problem der Lehrfreiheit auf eine neue Grundlage gestellt.
o. A.: Die Erneuerung der Universität, 23.05.1933
Fragt man nach, wie denn diese Lehrfreiheit aussieht, stößt man auf eine Mauer des Schweigens.
Süddeutsche Zeitung, 22.05.1995
Was sollte dann aber aus der Universität werden, die auf Aristoteles schwor und sich eben mühsam ihren Raum der Lehrfreiheit erkämpfte?
Borst, Arno: Religiöse und geistige Bewegungen im Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 3003
Zitationshilfe
„Lehrfreiheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lehrfreiheit>, abgerufen am 22.11.2019.

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