Leibhaftige, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Leibhaftigen · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungLeib-haf-ti-ge
Grundformleibhaftig
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, verhüllend Teufel
Beispiele:
er brüllte wie vom Leibhaftigen besessen
er rannte, als sei der Leibhaftige hinter ihm her

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) große Tier · (der) Leibhaftige · 666 · ↗Antichrist · ↗Beelzebub · ↗Deibel · ↗Diabolo · ↗Dämon · Fürst der Finsternis · ↗Gottseibeiuns · ↗Luzifer · Mephistopheles · ↗Satan  ●  ↗Teufel  Hauptform · Düvel  ugs., plattdeutsch · ↗Mephisto  geh.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begegnung Gestalt Nacken begegnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leibhaftige‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier ist es ein denkbar schlechter Handel, mit dem Leibhaftigen um einen tageweise verschobenen Tod zu feilschen.
Die Zeit, 11.01.2010, Nr. 02
Später hieß es, an diesem Tag habe der Leibhaftige seine Hände im Spiel gehabt.
Süddeutsche Zeitung, 04.09.2002
Der Leibhaftige ist weitgehend entleibt, und er hat es sich nicht einmal selbst zuzuschreiben.
Der Tagesspiegel, 13.04.2001
Bei Marias letzten Worten fuhr er zurück wie vor dem Leibhaftigen.
Zwerenz, Gerhard: Die Ehe der Maria Braun, München: Goldmann 1979, S. 92
Einer hält den andern für den Leibhaftigen, und beide fallen in Ohnmacht.
Fath, Rolf: Werke - J. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 6435
Zitationshilfe
„Leibhaftige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leibhaftige>, abgerufen am 12.11.2019.

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