Leibregiment, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Leib-re-gi-ment
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

früher Regiment, dessen Kommandierender der Landesfürst oder ein Angehöriger seines Hauses war

Typische Verbindungen zu ›Leibregiment‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›Leibregiment‹

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Die Regierung löste die heimkehrenden Truppen, darunter das Leibregiment, weit vor den großen Städten auf.
Süddeutsche Zeitung, 08.09.1994
Sodann vermochte Friedrich sich nicht dazu entschließen, das Leibregiment des Vaters aufzulösen.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 718
Der Kampf seines Leibregiments gegen die französischen Eindringlinge habe die ganze Nacht über angedauert und schließlich siegreich geendet.
Maltzan, Maria von: Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, Berlin: Ullstein 1998 [1986], S. 17
Am Ende der Monarchie in Deutschland wurde es üblich, Fürstinnen ein Leibregiment zuzuteilen.
Die Welt, 17.04.2004
Die Soldaten des ersten Leibregiments geben ihrer Kaserne den Namen Karl-Liebknecht-Kaserne.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 83
Zitationshilfe
„Leibregiment“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leibregiment>, abgerufen am 06.06.2020.

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