Leichenfrau, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Lei-chen-frau
Wortzerlegung LeicheFrau
eWDG, 1969

Bedeutung

Frau, die eine Leiche zur Beerdigung wäscht und ankleidet

Verwendungsbeispiele für ›Leichenfrau‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die städtischen Leichenfrauen waren mit den städtischen Angeboten immer als erste zur Stelle.
Die Zeit, 07.05.1971, Nr. 19
Beim anderen war schon die Großmutter Leichenfrau, und dann ist er auch noch neben einem Bestattungsinstitut großgeworden.
Süddeutsche Zeitung, 26.11.1996
Da braucht es keine Leichenfrau mehr, die früher ins Trauerhaus kam, den Toten wusch und ihm das letzte Hemd anzog.
Süddeutsche Zeitung, 31.10.2001
Im übrigen Staatsgebiete geschieht nach dem Gesetze vom 20. Juli 1850 und der zugehörigen Ausführungsverordnung die Besorgung der Leichenbeschau und des Leichendienstes durch verpflichtete Leichenfrauen.
Kratter, Julius: Leichenwesen einschließlich der Feuerbestattung. In: Weyl, Theodor (Hg.), Handbuch der Hygiene II. Band, 2. Abteilung, Leipzig: Barth 1912, S. 113
Zitationshilfe
„Leichenfrau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leichenfrau>, abgerufen am 06.06.2020.

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