Leichenhemd, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Lei-chen-hemd (computergeneriert)
Wortzerlegung LeicheHemd
eWDG, 1969

Bedeutung

langes, weißes Hemd, in dem ein Verstorbener begraben wird

Verwendungsbeispiele für ›Leichenhemd‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber dann findet er zufällig in den Falten seines Leichenhemds ein Handy.
Der Tagesspiegel, 29.12.2000
Natürlich füllen die Leichenhemden inzwischen schon ganze Schrankfluchten, auch da besteht längst kein Bedarf mehr.
Die Zeit, 20.12.1968, Nr. 51
Die Männer werden in die von ihren Ehefrauen genähten Leichenhemden gewickelt, die sie bereits am Tag der Hochzeit in Empfang nehmen dürfen.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.1999
Sobald sie gewaschen im Leichenhemd lag, zeigte sie uns auch wieder ihr vertrautes rundes, schlau naives Gesicht.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 184
Im Morgengrauen erschienen die Angehörigen und brachten die langen feingewebten Leichenhemden.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 453
Zitationshilfe
„Leichenhemd“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leichenhemd>, abgerufen am 01.06.2020.

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