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Leichenpredigt, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Leichenpredigt · Nominativ Plural: Leichenpredigten
Aussprache 
Worttrennung Lei-chen-pre-digt

Typische Verbindungen zu ›Leichenpredigt‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leichenpredigt‹.

Verwendungsbeispiele für ›Leichenpredigt‹

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Wer spät konvertierte, musste sich möglicherweise eine Leichenpredigt gefallen lassen, in der seine Trunksucht dem alten Glauben, das "gute Sterben" aber Luthers Lehre zugeschrieben wurde.
Süddeutsche Zeitung, 05.11.2002
Das Geburtsjahr läßt sich mit 1553 annähernd sicher nach Angaben der Leichenpredigt errechnen.
Ameln, Konrad: Lechner. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 34326
Große Lücken gilt es noch auf einem bibliographischen Sondergebiet, nämlich dem der Leichenpredigten, zu schließen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 314
Er weilte am Sterbebett Luthers und hielt die Leichenpredigt in Eisleben.
Delius, W.: Jonas. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 10199
Dort treffen sich zwei Dutzend Wissenschaftler, um fast eine ganze Woche lang über ein „typisches“ Hochschulthema zu debattieren, über „Leichenpredigten in der frühen Neuzeit“.
Die Zeit, 09.08.1974, Nr. 33
Zitationshilfe
„Leichenpredigt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leichenpredigt>, abgerufen am 05.06.2020.

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