Leichenschauschein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Leichenschauschein(e)s · Nominativ Plural: Leichenschauscheine
Worttrennung Lei-chen-schau-schein
Wortzerlegung  Leichenschau Schein2

Thesaurus

Synonymgruppe
L-Schein · Leichenschauschein · Todesbescheinigung · Totenschein
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Leichenschauschein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie die Jesuiten in den Besitz der Leichenschauscheine kamen, darüber gibt es heute nur Vermutungen.
Süddeutsche Zeitung, 22.07.1994
Sechstausend Tote werden jährlich in Berlin gefunden, bei denen der Arzt auf dem Leichenschauschein "ungewiß" als Todesursache angekreuzt hat.
Die Welt, 22.11.2004
Seit etwa Mitte des letzten Jahrhunderts werden in fast allen Ländern Suizide über den offiziellen Leichenschauschein erfaßt und in den amtlichen Todesursachenstatistiken dokumentiert.
Wetzel, Helmut: Suizid. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 24677
Jeder Arzt, der den Tod eines Menschen feststellt, füllt einen »Leichenschauschein« aus.
Die Zeit, 31.01.2011, Nr. 05
Leichensachen sind Tote, bei denen ein Arzt auf dem Leichenschauschein als Todesursache „ungewiss“ angekreuzt hat.
Der Tagesspiegel, 20.11.2004
Zitationshilfe
„Leichenschauschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leichenschauschein>, abgerufen am 25.01.2022.

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