Leichenstein, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLei-chen-stein
WortzerlegungLeicheStein
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltend Grabstein

Thesaurus

Synonymgruppe
Grabstein  ●  Leichenstein  veraltet
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Breit und beruhigend liegt sie da zwischen den Trümmern und fahlen Leichensteinen.
Die Zeit, 24.12.1953, Nr. 52
Zuunterst in die Wände der schönen Maria waren die Leichensteine des Judenfriedhofes eingemauert.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 1063
Hoch oben, an der Seite, sind drei kleine, schwarze Marmorplatten an den Leichenstein zementiert.
Die Zeit, 23.08.1991, Nr. 35
Sie setzten sich auf einen Leichenstein fein und fragten, wo sie vorüberkamen, nach einem gewissen Kasimir Brodowicz, ob sie den gesehen hätten.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 349
Der Leichenstein, der sich über seinem Grabe in der Klosterkirche von St.-Ger-main-en-Laye erhob, wurde in das Museum des Ortes übergeführt und findet sich dort aufbewahrt.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 190
Zitationshilfe
„Leichenstein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leichenstein>, abgerufen am 14.12.2019.

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