Leidensmiene, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Lei-dens-mie-ne (computergeneriert)
Wortzerlegung LeidenMiene
eWDG, 1969

Bedeutung

schmerzerfüllte, leidende Miene
Beispiele:
er setzte eine Leidensmiene auf
die demütige Leidensmiene des alten Mannes [JohoWendemarke10]

Typische Verbindungen zu ›Leidensmiene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leidensmiene‹.

Verwendungsbeispiele für ›Leidensmiene‹

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Mit unzufriedener Leidensmiene holte sie sich nach 32 Minuten den ersten Satz.
Süddeutsche Zeitung, 26.06.1996
Seine Leidensmiene bestätigt überzeugend das gutnachbarliche Verhältnis zwischen beiden Ländern.
Die Zeit, 30.01.1989, Nr. 05
Sogar in die strenge Leidensmiene des Hauptdarstellers drängt sich ab und zu ein vorsichtiges Lächeln.
Der Tagesspiegel, 14.02.2004
Als Ebbe Sand traf, zog er, sicher ungewollt, noch seine bekannte Leidensmiene.
Die Welt, 15.08.2000
Setzt eure Leidensmiene heute schon auf und übt die Klagelieder!
Brückner, Christine: Wenn du geredet hättest, Desdemona, Frankfurt a. M.: Ullstein 1986 [1983], S. 65
Zitationshilfe
„Leidensmiene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leidensmiene>, abgerufen am 30.05.2020.

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