Leidenszeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Lei-dens-zeit
Wortzerlegung LeidenZeit
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
Doch auch für Mama sollte ... eine Leidenszeit beginnen, die selbst durch gutgelauntes Maiwetter nicht zu beeinflussen war [GrassBlechtrommel129]

Typische Verbindungen zu ›Leidenszeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leidenszeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Leidenszeit‹

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Doch die Leidenszeit scheint sich nun dem Ende zu nähern.
Der Tagesspiegel, 28.10.1999
Für alle ist endlich eine Leidenszeit ohne Engagement, ohne Arbeit vorbei.
Bild, 14.04.1999
In dieser neuen, langen Leidenszeit brauchte ich aber keineswegs müßig zu sein.
Bode, Wilhelm von: Mein Leben, 2 Bde. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 2173
Vor allem müssen wir darauf bedacht sein, diese Leidenszeit so weit wie möglich ohne gesundheitlichen Schaden an Leib und Seele zu überstehen.
Brief von Alois Scheuer an Friedchen Scheuer vom 30.07.1941, Feldpost-Archive mkb-fp-0079
Wer Mittel und Wege besitzt, sich Heilung zu verschaffen, kann sich leicht mit einer kurzen Leidenszeit versöhnen.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 43
Zitationshilfe
„Leidenszeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leidenszeit>, abgerufen am 31.05.2020.

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