Leihstimme

WorttrennungLeih-stim-me
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Stimme, die der Stammwähler einer Partei ausnahmsweise einer anderen Partei gibt, um diese im Interesse der eigenen Partei zu stärken

Typische Verbindungen
computergeneriert

CDU-Wähler Lager Liberale anweisen buhlen profitieren sogenannt verdanken werben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leihstimme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Ende gab es aber offenbar nur wenig Leihstimmen für die Liberalen.
Der Tagesspiegel, 01.03.2004
Auch da gibt es keine Leihstimmen, und die Wahl ist geheim.
Die Zeit, 03.09.1998, Nr. 37
Sie setzen auf sozialdemokratische Leihstimmen, die ihnen über die Fünf-Prozent-Hürde helfen sollen.
Die Welt, 04.01.2002
Zugleich wandte er sich entschieden gegen Leihstimmen für die FDP.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.1994
Bei der Bundestagswahl (27. September ) kann die Partei wahrscheinlich wieder nur mit Leihstimmen der Union überleben.
Bild, 31.12.1997
Zitationshilfe
„Leihstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leihstimme>, abgerufen am 09.12.2019.

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