Leistenbeuge, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Leis-ten-beu-ge (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

Medizin
siehe auch Leistengegend

Verwendungsbeispiele für ›Leistenbeuge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die eitrige Masse senkt sich seitwärts der Wirbelsäule abwärts und kann später sogar in der Leistenbeuge die Haut vorwölben.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 911
Doch als erfahrener Arzt weiß er, wie gefährlich solch ein Riesenabszeß dicht an der Leistenbeuge sein kann.
Die Zeit, 08.05.1992, Nr. 20
Das Glied lag schräg zur linken Leistenbeuge hin, glattgehäutet, unbeschnitten, zwei Sommersprossen vor der Spitze.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 1017
Die Oberschenkelschlagader liegt bei ihrem Übertritte aus dem Becken zum Oberschenkel auf dem Schambein, und zwar genau in der Mitte der Leistenbeuge.
Hauke, Hugo: Unterrichtsbuch für die freiwilligen Hilfskräfte der Deutschen Frauenvereine vom Roten Kreuz. Berlin: Mittler 1932, S. 23
Ich will deshalb in der Stromrichtung schräg von oben in die Gefäßwand einstechen und gleichzeitig oberhalb der Leistenbeuge das Hauptgefäß komprimieren lassen.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 191
Zitationshilfe
„Leistenbeuge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leistenbeuge>, abgerufen am 28.05.2020.

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