Leistungsverweigerung

WorttrennungLeis-tungs-ver-wei-ge-rung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
besonders Soziologie, Pädagogik gegensätzlicher Einstellung entspringendes Verhalten bes. Jugendlicher im Hinblick auf das, was andere (Lehrer, Eltern, die Gesellschaft) an Leistung von ihnen erwarten, verlangen als Protest gegen Leistungsprinzip, Leistungsdruck u. Leistungsgesellschaft
2.
Rechtssprache Verweigerung einer vertraglichen Leistung

Typische Verbindungen zu ›Leistungsverweigerung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Machogehabe Schwarzarbeit kollektiv

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leistungsverweigerung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Leistungsverweigerung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn nur der Verursacher haftet, wird es erst recht zu schmerzhafter Leistungsverweigerung kommen.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.2001
Nach dem hier gebotenen Akt der total lässigen Leistungsverweigerung muss die deutsche Theatergeschichte umgeschrieben werden.
Die Zeit, 03.09.2003, Nr. 36
Heute wird das nur alles fehlgeleitet, hin zu Chaos Kollektivismus Leistungsverweigerung.
Delius, Friedrich Christian: Ein Held der inneren Sicherheit, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1981, S. 123
Nicht selten treten deshalb Verhaltensstörungen auf, die bis zur Leistungsverweigerung gehen können.
Die Welt, 28.09.1999
Dabei dürften die Preise der Telekom für diesen Service "keine Höhe erreichen, die einer Leistungsverweigerung gleichkäme", mahnten die Wettbewerbshüter.
Die Welt, 22.02.2000
Zitationshilfe
„Leistungsverweigerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leistungsverweigerung>, abgerufen am 23.01.2020.

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