Leite, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Leite · Nominativ Plural: Leiten
Aussprache 
Worttrennung Lei-te
eWDG

Bedeutung

gehoben, süddeutsch, österreichisch Bergabhang
Beispiel:
Von hier ist der Weg ... nicht mehr weit: eine kahle Leite hinunter [ FusseneggerAntlitz8]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Leite f. südd. öst. ‘abschüssiges Gelände, Abhang, Berghalde’, ahd. (h)līta (11. Jh.), mhd. līte, mnd. līt, anord. hlīð, aengl. hlīþ n. (germ. *hleidō- f. ‘Abhang’). Vergleichbar sind griech. kleitýs (κλειτύς) f., lit. šlaītas m. ‘Abhang, Hügel’, anschließbar an ie. *k̑lei- ‘neigen, lehnen’, Erweiterung der Wurzel ie. *k̑el- ‘neigen’ (s. ↗lehnen1).

Verwendungsbeispiel für ›Leite‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hilfsbereite Bewohner der Ebene kraxeln, wie kollernde Steine, über die Leite.
Süddeutsche Zeitung, 12.08.1995
Zitationshilfe
„Leite“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leite>, abgerufen am 10.05.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Leitdifferenz
Leitbündel
Leitbulle
Leitbruch
Leitbock
Leiteinrichtung
leiten
Leiter
leiterartig
Leiterbahn