Leninismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Leninismus · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Le-ni-nis-mus
Wortbildung  mit ›Leninismus‹ als Letztglied: ↗Marxismus-Leninismus  ·  mit ›Leninismus‹ als Grundform: ↗leninistisch
eWDG, 1969

Bedeutung

der durch Lenin weiterentwickelte Marxismus

Typische Verbindungen zu ›Leninismus‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leninismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Leninismus‹

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Aber in der Praxis entfernte er sich immer weiter vom Leninismus.
Die Zeit, 15.07.1977, Nr. 29
Die Kommunisten forderte er auf, sich von den Überbleibseln des Leninismus zu befreien und den Weg der Reform zu beschreiten.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1989]
Auf dem Gebiet der allgemeinen Weltanschauung ist der S. nichts anderes als ein dogmatisierter und vereinfachter Leninismus.
Fetscher, I.: Stalinismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 32482
Tatsächlich hat der "Leninismus" das wissenschaftliche Werk von Karl Marx zu einer Zitatsammlung für die Legitimation einer voluntaristischen Politik degradiert.
Kursbuch, 1977, Bd. 48
Im Kernland des deutschen Protestantismus war es stets berechtigt, wie Norman Birnbaum einmal schrieb, den Leninismus als den Calvinismus der Unterprivilegierten zu beschreiben.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 402
Zitationshilfe
„Leninismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leninismus>, abgerufen am 05.06.2020.

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