Lenkung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lenkung · Nominativ Plural: Lenkungen
Aussprache
WorttrennungLen-kung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Lenkung‹ als Erstglied: ↗Lenkungsausschuss  ·  mit ›Lenkung‹ als Letztglied: ↗Allradlenkung · ↗Arbeitskräftelenkung · ↗Berufslenkung · ↗Infrarotlenkung · ↗Investitionslenkung · ↗Meinungslenkung · ↗Nachwuchslenkung · ↗Produktionslenkung · ↗Sprachlenkung · ↗Staatslenkung · ↗Verkehrslenkung · ↗Wirtschaftslenkung · ↗Wohnraumlenkung
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
das Lenken
Grammatik: nur im Singular
entsprechend der Bedeutung von lenken (1)
Beispiel:
die Lenkung eines Schiffes, Fahrzeugs
übertragen
Beispiele:
eine politische, staatliche Lenkung
die Lenkung von Wirtschaft und Staat
eine Richtlinie über die Lenkung der Investitionen
[der neue Typus Mensch] der berufen ist, die alten Mächte in der Lenkung der Geschicke abzulösen [MusilMann338]
2.
Vorrichtung zum Lenken eines Fahrzeugs, Steuerung
Beispiele:
die Lenkung herumreißen
die Lenkung ist defekt
infolge plötzlichen Versagens der Lenkung verlor er die Gewalt über das Fahrzeug
Überholungen von Vorderachsen, Hinterachsen, Lenkungen können noch angenommen werden

Typische Verbindungen
computergeneriert

Achse Antriebseinfluß Bremsanlage Bremse Fahrwerk Federung Gaspedal Getriebe Handling Radaufhängung Schaltung Servounterstützung Stoßdämpfer Straßenlage Verkehrsstrom Vorderachse Wirtschaftsprozeß elektrohydraulisch elektromechanisch exakt feinfühlig gefühllos gefühlvoll hydraulisch leichtgängig präzis schwammig schwergängig straff zielgenau

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lenkung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit der Lenkung, so wenig direkt sie ist, lässt sich der schwere Wagen um den linken Finger wickeln.
Süddeutsche Zeitung, 02.08.2003
Wenn sie gleichzeitig zwei diametral entgegengesetzte Signale funkt, funktioniert die Lenkung logischerweise nicht.
Der Tagesspiegel, 08.12.2000
Die ganze Welt treibt irgendwie dahin, von Lenkung keine Spur.
Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 161
Die Größe des mongolischen Reiches machte eine einheitliche Lenkung unmöglich; es zerbrach an seiner eigenen Größe.
Heissig, Walther: Mongolenreiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2932
Das war nichts anderes als die geplante Lenkung einer revolutionären Entwicklung.
Nürnberger, Richard: Das Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 16208
Zitationshilfe
„Lenkung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lenkung>, abgerufen am 22.11.2019.

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