Lernbegier, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLern-be-gier (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

siehe auch Lerneifer
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deshalb sind auch die Teilnehmer, die sich aus Lernbegier eingefunden haben, hinterher häufig von dem Verlauf solcher Tagungen enttäuscht.
Schultze-Pfaelzer, Gerhard: Propaganda, Agitation, Reklame, Berlin: Stilke 1923, S. 133
Seine Offenheit ist nicht gespielt, seine Lernbegier ehrlich.
Die Zeit, 06.12.1991, Nr. 50
Ich verließ den Brunnen voller Lernbegier.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind ` Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 172
Klar allerdings, daß er grad zum Fleiß von "wilder Dankbarkeit" schreibt, von "Daseinsfreude", "vernünftiger Freude", "Lernbegier", "Studierlust", vom Bedürfnis zu loben und zu preisen und daß er stolz auf sich war und von einem "frischgrünen Pinienzapfen" abbeißt.
Der Spiegel, 08.12.1980
Diese Konkurrenzsituation, aber auch die Angst vor der vampirischen Lernbegier, die den Meistern die Produktivkraft auszusaugen droht, lässt offenbar viele Autoren zurückscheuen vor dem Dozentenamt.
Süddeutsche Zeitung, 13.05.2000
Zitationshilfe
„Lernbegier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lernbegier>, abgerufen am 26.02.2018.

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