Lerneifer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Lern-ei-fer
Wortzerlegung lernenEifer
Wortbildung  mit ›Lerneifer‹ als Erstglied: ↗lerneifrig
eWDG, 1969

Bedeutung

Eifer, Fleiß im Lernen
Beispiel:
der Lerneifer der neuen Auszubildenden ist groß

Verwendungsbeispiele für ›Lerneifer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn einen der Betrieb wirklich haben will, stellt er einen danach auch noch ein und begrüßt den Lerneifer sogar.
Die Zeit, 06.02.2012, Nr. 0
Tüftelten sie etwa an einer Quote, um den epidemischen Lerneifer der Frauen einzuschränken?
Die Welt, 20.05.1999
Lag die deutsche Sprache trotz fanatischen Lerneifers so verquer in ihrem Mund?
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 133
Kultur noch an Tiefe mangelt, wird durch Begabung und Lerneifer aufgewogen.
Kallmann, Helmut: Kanada. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 28766
Als er jedoch später bei Tisch die neue Gesellschafterin seiner Tochter kennenlernte, machte er sich seine eigenen Gedanken über den plötzlich erwachten Lerneifer seines Sohnes.
Courths-Mahler, Hedwig: Ich lasse dich nicht, Augsburg: Weltbild Verl. 1992 [1912], S. 28
Zitationshilfe
„Lerneifer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lerneifer>, abgerufen am 28.05.2020.

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