Lesedrama, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Lesedramas · Nominativ Plural: Lesedramen
Aussprache  [ˈleːzəˌdʀaːma]
Worttrennung Lese-dra-ma
Wortzerlegung lesen1Drama
eWDG

Bedeutung

Drama, das sich mehr zum Lesen, weniger zur Aufführung auf der Bühne eignet

Verwendungsbeispiele für ›Lesedrama‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer liest noch seine Romane, wer kennt noch seine Lesedramen?
Die Zeit, 30.04.1953, Nr. 18
Er schrieb das Stück als Lesedrama und eben nicht für die Bühne.
Süddeutsche Zeitung, 11.03.2000
Gegenüber dem dramatischen Impetus seiner früheren Stücke jedoch hat dieses „Gleichnis“ zu stark den Charakter eines Lesedramas angenommen.
Die Zeit, 27.05.1966, Nr. 22
Im Grunde ist denn auch das Trauerspiel, erwachsen im Bereich des Allegorischen, seiner Form nach Lesedrama.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 352
Das gelang ihm mit Essays wie dem originellen "Lesedrama in sieben Akten" zur tschechischen Diskussion über "ihre" Deutschen zwischen 1947 und 1999.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2003
Zitationshilfe
„Lesedrama“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lesedrama>, abgerufen am 05.05.2021.

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