Lesehalle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lesehalle · Nominativ Plural: Lesehallen
WorttrennungLe-se-hal-le
Wortzerlegunglesen1Halle
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
öffentliche Bibliothek
b)
größerer (öffentlicher) Raum, in dem man (ausgelegte Zeitschriften o. Ä.) lesen kann

Thesaurus

Synonymgruppe
Lesehalle · ↗Lesesaal
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bibliothek

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lesehalle‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Lesehalle ist es jedem erleichtert, viele Bücher zu lesen.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 04.03.1905
Die Akademische Lesehalle ist nur gegen Zahlung einer höheren Gebühr benutzbar.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 08.03.1921
In diesen Tagen wird in der Universität und Staatsbibliothek Hamburg die erste Lesehalle für Mikrofilme eröffnet.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 19694
In den öffentlichen Lesehallen der Städte kann man amerikanische, englische, französische und westdeutsche Zeitungen lesen.
Die Zeit, 21.09.1962, Nr. 38
Wenn die Leute die sozialdemokratischen Blätter haben wollen, brauchen sie nicht die Lesehalle aufzusuchen, in jeder Kneipe liegen sie aus.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 02.03.1905
Zitationshilfe
„Lesehalle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lesehalle>, abgerufen am 17.10.2019.

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