Lesepult, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLe-se-pult (computergeneriert)
Wortzerlegunglesen1Pult
eWDG, 1969

Bedeutung

kleiner, abgeschrägter Kasten, Ständer für den Tisch zum Auflegen eines Buches
Beispiel:
auf dem Lesepult lag ein aufgeschlagenes Buch

Thesaurus

Synonymgruppe
Kanzel · Lesepult  ●  ↗(närrische) Rostra  veraltend · ↗Mikrofon  fig. · ↗Rednerpult  Hauptform · ↗Bütt  ugs., folkloristisch · ↗Katheder  geh., veraltend · ↗Rostra  geh., historisch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Altar Kanzel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lesepult‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von einem etwa vorhandenen Lesepult sollte sie sich durch ihre Gestaltung deutlich unterscheiden.
Jannasch, W.: Kanzel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 3397
Er nimmt das rote Buch mit dem Kreuz darauf und legt es auf das Lesepult.
Der Tagesspiegel, 23.01.2005
Das Buch wurde so unhandlich und schwer, dass der Verlag ein Lesepult mitliefern musste.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2000
Es gab Lesepulte, auf denen aufgeschlagene Bücher lagen, angekettet mit messinggoldenen Ketten.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 41
Im Vorbeigehen sah er ein verstellbares Lesepult mit einem Glas Wasser und einer Leselampe.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 130
Zitationshilfe
„Lesepult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lesepult>, abgerufen am 21.05.2019.

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