Lesewut, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Le-se-wut (computergeneriert)
Wortzerlegung lesen1-wut
eWDG, 1969

Bedeutung

heftige Begierde, viel zu lesen
Beispiele:
seine Freude am Lesen war zur reinsten Lesewut ausgeartet
er war von Lesewut besessen

Verwendungsbeispiele für ›Lesewut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Lesewut hing buchstäblich in der Luft und konnte sich nirgends verwirklichen.
Süddeutsche Zeitung, 05.10.1996
Er hätte mir in meiner Lesewut, meiner Leselust eine Orientierung sein können.
Die Welt, 21.10.2003
Meiner grenzenlosen Lesewut konnten sie freilich nicht genügen, und bald griff ich nach den höchsten erreichbaren Früchten.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 2957
Jörg Haider hat eine Lesewut ausgelöst, weit über die Grenzen Österreichs hinaus.
Der Tagesspiegel, 18.02.2000
Und wer seine ganze Lesewut auf schmalzige Liebesromane konzentriert, bleibt bei Gesprächspartnern in Literaturfragen fast ausschließlich »stiller Teilhaber«.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 19182
Zitationshilfe
„Lesewut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lesewut>, abgerufen am 28.05.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Lesevorgang
Leseverstehen
Leseverständnis
Leseverhalten
Lesevergnügen
Lesezeichen
Lesezimmer
Lesezirkel
Lesginka
Lesgistan