Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Lesewut, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Le-se-wut (computergeneriert)
Wortzerlegung lesen1 -wut
eWDG

Bedeutung

heftige Begierde, viel zu lesen
Beispiele:
seine Freude am Lesen war zur reinsten Lesewut ausgeartet
er war von Lesewut besessen

Verwendungsbeispiele für ›Lesewut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Lesewut hing buchstäblich in der Luft und konnte sich nirgends verwirklichen. [Süddeutsche Zeitung, 05.10.1996]
Dass die Deutschen aber mit einem Mal der Lesewut zum Opfer fielen, damit ist leider nicht zu rechnen. [Süddeutsche Zeitung, 08.10.1999]
Meiner grenzenlosen Lesewut konnten sie freilich nicht genügen, und bald griff ich nach den höchsten erreichbaren Früchten. [Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 2957]
Er hätte mir in meiner Lesewut, meiner Leselust eine Orientierung sein können. [Die Welt, 21.10.2003]
Damals hatte mich nach einer Zeit des Nichtlesens die Lesewut gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. [Süddeutsche Zeitung, 04.05.2001]
Zitationshilfe
„Lesewut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lesewut>.

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