Leuchtboje, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Leuchtboje · Nominativ Plural: Leuchtbojen
Aussprache 
Worttrennung Leucht-bo-je
Wortzerlegung leuchtenBoje
Wahrig und DWDS, 2017

Bedeutung

Seewesen auf dem Meer schwimmendes und meist verankertes, leuchtendes Schifffahrtszeichen, das der Orientierung dient
siehe auch Leuchttonne
Beispiele:
Der Kapitän hatte zwei Leuchtbojen verwechselt, die die Fahrrinne markieren, behauptete allerdings, die linke Boje habe nicht funktioniert. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2001]
Er gelangt an die Schwimmweste des Sitznachbarn […], rettet sich zu einer Leuchtboje und harrt in deren Bauch seiner Bergung. [Neue Zürcher Zeitung, 22.09.2014]
Der andere war bis vor kurzem der Leuchtturmwärter […] – zuständig für die teils unbemannten Türme an den Küsten des Tramuntana‑Gebirges, für Leuchtbojen vor der Steilküste, für Lichtsignale auf den Klippen. [Spiegel, 07.01.2013 (online)]
Sie [die Treibnetze] werden nachts im Meer ausgelegt und treiben mit der Strömung dahin, von Schwimmkörpern aus Styropor getragen, mit Leuchtbojen kenntlich gemacht. [Süddeutsche Zeitung, 08.07.1995]
vergleichend Die Brunnen auf dem Petersplatz strahlen wie Leuchtbojen aus der Menschenmenge im nächtlichen Rom. [Süddeutsche Zeitung, 22.10.2016]
übertragenSie fällt auf, denn sie ist eine Leuchtboje im Meer von grauen Herren. [Die Zeit, 01.07.1994, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Leuchtboje“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leuchtboje>, abgerufen am 06.06.2020.

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