Leuchtstoff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Leuchtstoff(e)s · Nominativ Plural: Leuchtstoffe
Aussprache
WorttrennungLeucht-stoff
WortzerlegungleuchtenStoff
Wortbildung mit ›Leuchtstoff‹ als Erstglied: ↗Leuchtstofflampe · ↗Leuchtstoffröhre
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2016

Bedeutung

Physik Stoff, der, wenn er dem Licht ausgesetzt war, im Dunkeln längere Zeit nachleuchtet oder bei Bestrahlung mit unsichtbaren Strahlen sichtbares Licht aussendet
Beispiele:
Chemisch lässt sich der Leuchtstoff [der LEDs] zwar so zusammenrühren, dass das erzeugte Licht wunderbar warmweiß ist. Das geht aber zulasten der Effizienz. [Zeit Wissen, 09.02.2010, Nr. 02]
Das im Kernreaktor erzeugte Promethium fand Verwendung […] zur Aktivierung von Leuchtstoffen. [Neue Zürcher Zeitung, 13.01.2013]
Eine Nürnberger Entsorgungsfirma hat eine Maschine erfunden, die jede Birne vorsichtig zersägt und den Leuchtstoff samt Quecksilber absaugt. [Der Spiegel, 12.03.2012, Nr. 11]
Alle selbstleuchtenden Lebewesen erzeugen Licht durch die Reaktion eines Leuchtstoffs (Luciferin) mit einem entsprechenden Enzym (Luciferase). [Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, 1998 [1997]]
Der Schirm der Farbbild-Röhre ist mit drei verschiedenen Leuchtstoffen belegt, die rotes, grünes oder blaues Licht abstrahlen, wenn sie vom Elektronenstrahl angeregt werden. [Die Zeit, 12.07.1963, Nr. 28]
Zitationshilfe
„Leuchtstoff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leuchtstoff>, abgerufen am 18.01.2020.

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