Leuteschinderei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Leu-te-schin-de-rei
Wortzerlegung LeuteSchinderei
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

rohe Behandlung von Untergebenen und deren schamlose Überbeanspruchung

Verwendungsbeispiele für ›Leuteschinderei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich frage euch, Kumpels, war das nicht Leuteschinderei, bei achtzehn Grad unter Null zu betonieren?
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 415
Wenn Zuschauer ihrer Empörung über die Leuteschinderei Luft machten, wurde ihnen von dem ersten besten Kommißlümmel grob das Maul verboten und mit Verhaftung gedroht.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8669
Zitationshilfe
„Leuteschinderei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Leuteschinderei>, abgerufen am 06.06.2020.

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