Liberale, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Liberalen · Nominativ Plural: Liberale(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Liberalen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Liberale.
WorttrennungLi-be-ra-le (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Liberale‹ als Letztglied: ↗Jungliberale · ↗Linksliberale · ↗Nationalliberale · ↗Neoliberale · ↗Rechtsliberale · ↗Sozialliberale · ↗Wirtschaftsliberale
eWDG, 1969

Bedeutung

Anhänger einer liberalen Partei, des Liberalismus
Beispiele:
ein bürgerlicher Liberaler
er ist (ein) Liberaler
daß in meinen [des belgischen Königs] Kammern die Liberalen und die Klerikalen in starker Gegnerschaft stehen [MoloEin Deutscher296]

Thesaurus

Politik
Synonymgruppe
Freie Demokratische Partei · ↗Gelbe (die Gelben) · Liberale  ●  ↗FDP  Abkürzung · (die) Partei der Besserverdienenden  ugs.
Oberbegriffe
  • Partei · politische Partei  ●  politische Kraft  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bundesvorsitzende Bündnis Christdemokrat Demokrat Dreikönigstreffen Forum Fraktionschef Fraktionsvorsitzende Grüne Koalition Kommunist Konservative Linke Partei Parteitag Republikaner Sonderparteitag Sozialdemokrat Sozialist Spitzenkandidat Union Volkspartei Weltunion flämisch führend hessisch jung oppositionell regierend überzeugt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Liberale‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Liberalen stellten sich dabei als Motor für eine schwarz-gelbe Koalition dar.
Die Zeit, 02.03.2009, Nr. 09
Von 1820 bis 1823 gelang es den Liberalen, an die Macht zu kommen.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 1967
Ferner hat sich der eine gewählte Parteilose nunmehr zu den Liberalen bekannt.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]
Und der größte Teil der Liberalen kam ihm darin entgegen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 3634
In neuerer Zeit scheint die Entwicklung der Ideen und Ereignisse eine Wendung zum Liberalen genommen zu haben.
Aron, Raymond: Weltdiplomatie: Fronten und Pakte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 20047
Zitationshilfe
„Liberale“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Liberale>, abgerufen am 09.12.2019.

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