Libertät

Worttrennung Li-ber-tät
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
früher ständische Freiheit
2.
selten Freiheit, Unabhängigkeit

Verwendungsbeispiele für ›Libertät‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das neue Sicherheitsdenken zieht der alten, weit ausgelegten Libertät engere Grenzen.
Die Welt, 18.02.2006
Sie ereiferten sich für die »deutsche Libertät«, das hieß ihre eigene möglichst weitreichende Unabhängigkeit von Kaiser und Reich.
Mann, Golo: Das Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1582
Zum Anwalt der fürstlichen Libertät machte sich nun Moritz von Sachsen.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7314
In die Schlußphase dieser Epoche altständischer Libertät führt uns der neueste Band der Fischer Weltgeschichte.
Die Zeit, 16.10.1981, Nr. 43
In den modernen freiheitlichen Gemeinwesen ist die Libertät dieser Gemeinschaften und ihres E.seinflusses verfassungsmäßig garantiert.
Frör, K.: Erziehung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 7751
Zitationshilfe
„Libertät“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Libert%C3%A4t>, abgerufen am 04.06.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Libertas
libertär
Libero
Liberation
liberalkonservativ
libertin
Libertinage
Libertine
Libertinismus
Liberty