Lichtbogenofen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Licht-bo-gen-ofen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Technik Ofen zum Schmelzen von Metallen, der mithilfe eines Lichtbogens erhitzt wird

Verwendungsbeispiele für ›Lichtbogenofen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die große Expansion von Port Talbot wurde abgeblasen, neue Walzstraßen blieben auf dem Reißbrett, ebenso die geplanten Lichtbogenöfen.
Die Zeit, 14.12.1979, Nr. 51
Projekte von Lichtbogenöfen an drei anderen Standorten bleiben in der Schublade.
Die Zeit, 05.05.1978, Nr. 19
Das Unternehmen erwäge ferner die Errichtung eines Werkes zur Produktion von heißbrikettiertem Eisenschwamm im Ausland als Ersatz für im Lichtbogenofen als Rohmaterial verwendeten Stahlschrott.
Süddeutsche Zeitung, 06.08.1994
Diese Einschlüsse, die bei einem offenerschmolzenen Stahl nicht zu vermeiden sind, können durch Umschmelzen der Stähle im Hochvakuum-Induktions- oder Lichtbogenofen beseitigt werden.
Menges, Georg u. Mohren, Paul: Anleitung für den Bau von Spritzgießwerkzeugen, München: Hanser 1974, S. 15
Unter anderem zählt die Statistik 147 Lichtbogenöfen (305.000 Kilowatt), 209 Induktionsöfen (36.500 Kilowatt) und 30 Hochfrequenzöfen (3. 500 Kilowatt) Elektrotechnik, Beleuchtungstechnik.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1933]
Zitationshilfe
„Lichtbogenofen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lichtbogenofen>, abgerufen am 04.06.2020.

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