Lichtermeer, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Lich-ter-meer
Wortzerlegung LichtMeer
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben eine große Menge von dicht beieinanderliegenden, weithin leuchtenden Lichtquellen
Beispiel:
von der Höhe hat man am Abend einen guten Ausblick auf das riesige Lichtermeer der Großstadt

Typische Verbindungen zu ›Lichtermeer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lichtermeer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Lichtermeer‹

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Es sei denn, er begibt sich wieder in das vorweihnachtliche Lichtermeer der Stadt.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2004
Sie werden ein »Lichtermeer« bilden, und wenn sie sich dann ihr Werk anschauen, werden sie »ein Ereignis der wunderbaren Art« sehen.
konkret, 1993
Unter mir lag das abendliche Frankfurt, ein funkelndes, buntes, bewegtes Lichtermeer.
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 975
Am Ende des Saales stand die Prinzessin Danae, tief ernst, tief schwarz gekleidet, ein lebendes Lichtermeer!
Niebelschütz, Wolf von: Der blaue Kammerherr, Stuttgart u. a.: Dt. Bücherbund [1991] [1949], S. 162
So ist zum Beispiel ein langer Entwicklungsweg von der ersten von Edison erfundenen Glühlampe bis hin zu unserem Lichtermeer nötig gewesen.
Hasler, Ulrich E.: Eubiotik, Heidelberg: Haug 1967, S. 74
Zitationshilfe
„Lichtermeer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Lichtermeer>, abgerufen am 05.06.2020.

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