Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Liebestat, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Lie-bes-tat
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

selten wohltätige Handlung

Verwendungsbeispiele für ›Liebestat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Leicht lassen sich diese scheinbaren Liebestaten als eine besondere Form sozialer Grausamkeit gegenüber dem Anderen deuten. [Süddeutsche Zeitung, 10.12.1997]
Die Werke des Geistes und die Liebestat des Sohnes seht Ihr in der Zeit. [Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 317]
Es ist widersinnig, dem jungen Weibe die "Manneskraft" durch übermäßige Liebestat in den ersten Ehenächten beweisen zu wollen. [Gerling, Reinhold: Was muß man vor der Ehe von der Ehe wissen? In: ders., Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg 1933 [1901], S. 273]
Siegnot wird zu neuem Leben, zur Vereinigung mit Minneleide erweckt, die durch ihre Liebestat Aufnahme in die Gemeinschaft des Liebesgartens erwirkt hat. [Fath, Rolf: Werke - R. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 21905]
Als ein an den Menschen gerichteter Dienst führt die Verkündigung unmittelbar in den Dienst der Liebestaten über. [Schrey, H.-H.: Kirche. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 25406]
Zitationshilfe
„Liebestat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Liebestat>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Liebesszene
Liebesspiel
Liebesseufzer
Liebesschwur
Liebesschmerz
Liebestaumel
Liebestod
Liebestollheit
Liebestragödie
Liebestrank