Liederhandschrift, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Lie-der-hand-schrift
Wortzerlegung LiedHandschrift
eWDG, 1969

Bedeutung

Sammlung handschriftlich aufgezeichneter, epischer Dichtungen des Mittelalters
Beispiel:
die Heidelberger Liederhandschrift

Typische Verbindungen zu ›Liederhandschrift‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heidelberger

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Liederhandschrift‹.

Verwendungsbeispiele für ›Liederhandschrift‹

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Daran reiht sich Deutschland mit seinen Liederhandschriften, seiner böhmischen Miniaturmalerei und seinen volkstümlichen Buchillustrationen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 105
Drinnen fällt das Licht auf eine Wand mit Drucken von Minnesängern der Manessischen Liederhandschrift.
Süddeutsche Zeitung, 13.02.2002
Das »alte goldene Buch von Mainz« scheint in der Kolmarer Liederhandschrift (Liederbücher) vorzuliegen.
o. A.: M. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 20340
Von Wolfram von Eschenbach gibt es nur ein einziges authentisches Bild, nämlich das aus der großen Manessischen Liederhandschrift.
Die Zeit, 28.08.1981, Nr. 36
In ihrem Wohnzimmer hängen farbige Reproduktionen der Miniaturen aus der Manessischen Liederhandschrift.
Die Zeit, 07.10.1988, Nr. 41
Zitationshilfe
„Liederhandschrift“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Liederhandschrift>, abgerufen am 30.05.2020.

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