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Limone, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Limone · Nominativ Plural: Limonen
Aussprache 
Worttrennung Li-mo-ne (computergeneriert)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Limonade · Limone · Limo
Limonade f. ‘Erfrischungsgetränk aus Fruchtsaft oder -essenz, Zucker und meist kohlensäurehaltigem Wasser’, bis ins 19. Jh. nur ‘Zitronenwasser’ und in diesem Sinne Übernahme (Ende 17. Jh.) von frz. limonade, einer Ableitung von frz. limon ‘Zitrone’, das wie gleichbed. span. limón, ital. limone über arab. Vermittlung auf pers. limun ‘Zitrone, Zitronenbaum’ zurückgeht. Neben Limonade findet sich anfangs (um 1700) die Form Limonada, wohl nach gleichbed. span. limonada oder ital. limonata. Auf Entlehnung von afrz. limon bzw. ital. limone beruht seit dem 14. Jh. im Dt. nachweisbares spätmhd. (md.) limon, nhd. Limone f. als ältere Bezeichnung für Zitrone (s. d.), das noch heute in obd. Mundarten und im Öst. gebräuchlich ist. Dazu die Kurzform Limo f. (20. Jh.).

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Citrone · Limone · Zitrone
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Limone‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihn gibt es fortan in fünf fruchtigen Farben, darunter "Erdbeere" oder "Limone". [Die Zeit, 14.01.1999, Nr. 3]
So gibt es das Deo für die Mülltonne, wahlweise in den Duftnoten "Orange" und "Limone". [Die Zeit, 24.12.2001, Nr. 52]
Zitationshilfe
„Limone“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Limone>.

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