Linearperspektive

Worttrennung Li-ne-ar-per-spek-ti-ve · Li-ne-ar-pers-pek-ti-ve
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildende Kunst geometrisch angelegte perspektivische Wirkung eines Bildes

Verwendungsbeispiele für ›Linearperspektive‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er enthält schon Elemente eines Landschaftshintergrundes, verwendet aber noch nicht die Linearperspektive.
Welles, C. Bradford: Die hellenistische Welt. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 7968
Es überwindet auch das primitivere Mittel der Linearperspektive mit ihrem an architektonische Bildmotive gebundenen Renaissancecharakter.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 314
Doch die gesetzmäßige Konstruktion der Linearperspektive war ein Produkt der Renaissance; das geometrische Ordnungsprinzip entsprach ihrer neuen Weltsicht.
Süddeutsche Zeitung, 30.08.2000
Bunt stehen die Farben gegeneinander: unter Vermeidung der üblichen Linearperspektive ist ganz von selbst eine „Farbperspektive" entstanden.
Die Zeit, 28.06.1951, Nr. 26
Zitationshilfe
„Linearperspektive“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Linearperspektive>, abgerufen am 06.06.2020.

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