Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.
Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Teilnahme an unserer aktuellen Umfrage!

Linksfaschismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Links-fa-schis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Politik linksorientierter Faschismus

Thesaurus

Synonymgruppe
Linker Faschismus · Linksfaschismus · Rot-Faschismus · Roter Faschismus
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Linksfaschismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Begriff „Linksfaschismus“, schrieb Fest damals, sei bislang meist im polemischen und jedenfalls ungenauen Sinn verwendet worden. [Die Zeit, 01.11.1985, Nr. 45]
Um »Linksfaschismus« und »linken Antisemitismus« handelt es sich dabei nicht. [konkret, 2000 [1998]]
Der hatte doch seine berüchtigten Probleme mit den gewalttätigen, selbsternannten "Schülern" der "Frankfurter Schule"; wer sonst sprach damals entsetzt vom "Linksfaschismus"? [Der Tagesspiegel, 14.10.1999]
Zum Bruch mit der Studentenbewegung kam es, als er Rudi Dutschke »Linksfaschismus« vorwarf und Hans Magnus Enzensberger als »Harlekin am Hof der Scheinrevolution« titulierte. [Die Zeit, 22.06.2009, Nr. 25]
Alle damit im Zusammenhang stehenden Topoi, etwa der Vorwurf des "Linksfaschismus" (Jürgen Habermas), gab es im Übrigen schon Ende der 60er Jahre. [Der Tagesspiegel, 26.01.2001]
Zitationshilfe
„Linksfaschismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Linksfaschismus>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Linksextremistin
Linksextremist
Linksextremismus
Linkser
Linksdrehung
Linksflanke
Linksgalopp
Linksgewinde
Linkshänder
Linkshänderin