Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Liquidität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Li-qui-di-tät
Grundformliquid
Wortbildung  mit ›Liquidität‹ als Erstglied: Liquiditätskrise · Liquiditätsreserve · Liquiditätsschwierigkeit · Liquiditätsspritze · Liquiditätsüberschuss
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Fähigkeit eines Unternehmens, seine Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen
2.
flüssige Mittel (wie Bargeld, Bankguthaben o. Ä.)

Thesaurus

Synonymgruppe
Bonität · Liquidität · Solvenz · Zahlungsfähigkeit · Zahlungspotenzial · kaufmännische Solidität

Typische Verbindungen zu ›Liquidität‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Liquidität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Liquidität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Fonds schafft also insoweit neue internationale Liquidität in der unbedingten Form eigener Reserven. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1964]]
Die amerikanischen Probleme seien nicht Folge eines Mangels an Liquidität. [Die Zeit, 05.11.2010 (online)]
Denn die versorgt die Banken mit Liquidität (also mit geliehenem Geld), nicht mit Kapital. [Die Zeit, 06.07.2009, Nr. 27]
Es war schon zu viel Liquidität auf der Welt, nun pumpen wir das System erneut auf. [Die Zeit, 15.06.2009, Nr. 24]
Aber mit der Erörterung des Problems der Liquidität hat das alles nur bedingt zu tun. [Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 263]
Zitationshilfe
„Liquidität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Liquidit%C3%A4t>.

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