Listenwahl

GrammatikSubstantiv
WorttrennungLis-ten-wahl (computergeneriert)
WortzerlegungListeWahl
eWDG, 1969

Bedeutung

Politik Wahlverfahren, bei dem nicht einzelne Personen, sondern in Listen zusammengefasste Gruppen von Personen gewählt werden

Typische Verbindungen
computergeneriert

landesweit rein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Listenwahl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gewählt wird, wenn mehrere Listen zur Wahl eingereicht werden, in Listenwahl.
o. A. [AP]: Betriebsratswahlen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1987]
Von fragwürdigem demokratischem Wert ist dabei, dass zumeist die Listenwahl praktiziert wird.
Die Zeit, 15.01.2007, Nr. 03
Das Politbüro erachtet es für richtig, die derzeitige Listenwahl durch die bezirksweise Wahl zu ersetzen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Formal beruht das Wahlrecht auf den Grundsätzen der allgemeinen, gleichen, unmittelbaren und geheimen W. und dem System der lose gebundenen Listenwahl in Mehrmannwahlkreisen.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - W. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 21547
Die Personenwahl beschränkt die Abhängigkeit des Abgeordneten von seiner Partei, die Listenwahl verstärkt sie.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 206
Zitationshilfe
„Listenwahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Listenwahl>, abgerufen am 11.12.2019.

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