Literatentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLi-te-ra-ten-tum (computergeneriert)
WortzerlegungLiterat-tum
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmds. Handeln, Verhalten als Literat

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie sich all die zum Literatentum berufenen Seelchen austoben, läßt sich kaum mehr nachvollziehen.
Süddeutsche Zeitung, 14.06.1995
Aber auch solche Autoren, die dem Literatentum ihre Verachtung bezeugten, beugten sich dem Diktat der Presse.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 3235
Er ist in ungereiztem Zustand sicherlich ein guter Junge und sein in die Nächstenliebe zurückgezogenes Literatentum keines schlechten Planes fähig.
Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1917]
Auch war Literatentum mit konfuzianischer Orthodoxie, je weiter man zurückgeht, desto weniger identisch.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 455
Die SdP lehne in der Kunst abstrakte Internationalität, hohles Literatentum und dekadente Asphaltliteratur, die sich in Dichtung und Theater breit mache, ab.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1936]
Zitationshilfe
„Literatentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Literatentum>, abgerufen am 25.06.2019.

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